ARE YOU FAMILIAR?

Scanapalooza
QR: Smarter Code oder pixeliges Rätsel?

QR- oder Pixelcodes – im asiatischen Raum längst bekannt – werden immer häufiger als Brücke zwischen mobilem Endgerät und Internet eingesetzt. Doch ist der Trend auch bei Endverbrauchern angekommen?

Diese Frage stellte der online Marktforschungsunternehmer Lab42 500 über 18-jährigen Teilnehmern und untersuchte deren Nutzungsgewohnheiten und Wahrnehmungsverhalten von QR-Codes. Ziel der Studie war, herauszufinden, ob und warum QR-Codes genutzt werden bzw. wodurch der Umgang erleichtert und attraktiver gemacht werden kann.

Dabei stellte sich heraus, dass über die Hälfte – nämlich 58 % – der Untersuchungsteilnehmer nicht mit den pixeligen Codes vertraut sind. Davon wissen 43 % nicht, was ein QR-Code ist, während rund ein Viertel über kein Smartphone verfügt und somit der Zugang auf der technischen Ebene verwehrt wird.

Die Befragten, die bereits im Umgang mit QR-Codes vertraut sind, schätzten hingegen die Interaktivität und den schnellen und vereinfachten Informationszugang von Werbung mit QR-Codes.

Nicht jeder QR-Code wird auch gesehen. Die Studie befasste sich auch damit, wo die Codes als solche wahrgenommen wurden. Der Großteil – nämlich 67 % – wurde in Magazinen entdeckt, gefolgt von Shops, Plakaten, Restaurants und Museen.

Als Antrieb, die entdeckten Codes auch tatsächlich zu scannen, wurde in 46 % aller Fälle ein Preisnachlass sowie Neugier und der Gewinn zusätzlicher Informationen angegeben.

Die Studie ergab drei große Hürden, die einer verstärkten Nutzung von QR-Codes im Wege stehen:

1) Technik: Besitz eines Smartphones
2) Motivation: Bewusstmachen der Vorteile
3) Know-how: Umgang mit Scanner und Code


Aus weiteren Studien zeichnet sich ein allgemeiner Trend zum Smartphone ab. Dadurch wird die technische Hürde bald der Vergangenheit angehören. Vielmehr gilt es dann, der Zielgruppe die QR-Codeanwendungen schmackhaft zu machen und durch Kreativität und Attraktivität zu punkten.

Wie steht es um Sie?
Sind Sie QR-familiar?